fognin
Kultur Presseartikel Fotos Videos und ...
Montag, 15. März 2010
Dienstag, 9. März 2010
From Twitter 03-08-2010
- 00:10:48: I uploaded a YouTube video -- fognin sprechende bilder 2 - marianne http://youtu.be/A4tBVPZKxIc?a
- 12:50:31: I uploaded a YouTube video -- fognins sprechende Bilder 3- Mila http://youtu.be/wsZ84YYSCGU?a
- 10:19:47: RT @ecktowntweets: EZ-Online: Prävention: Begleiten statt belehren http://bit.ly/bqXAen eckernförde
- 11:17:28: Wohnung in Hamburg? Kein Problem - der Krieg beginnt http://www.wohnungskrieg.de/
- 21:00:43: I uploaded a YouTube video -- fognins sprechende Bilder 1- ruben http://youtu.be/k8uvQcK-gtU?a
- 08:18:22: RT @ecktowntweets: KN-Online: „Das Grüne Haus bleibt“ http://bit.ly/bRzDLH eckernförde
- 19:18:07: I uploaded a YouTube video -- ECKTV - Rosenmontag In Eckernförde mit Cordula Thonett http://youtu.be/uwz2raqd_GM?a
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Sonntag, 28. Februar 2010
Künstlerischer Abschluss 12 . Klasse FWS Eckernförde
Labels: Eckernförde, fognin, Fotos, HDR Fotos, Portrait, Waldorfschule Eckernförde
HDR Fotos: Künstlerischer Abschluss Experimentell
HDR Fotos von bewegten Menschen sind mein derzeitiges Thema. "Geht nicht" ist die sofortige Antwort aller Kollegen, die mit dieser Technik Erfahrung haben. Da ich mit der Fotographie längst nicht mehr sichtbare Zustände abbilden will, sondern mich den "inneren Geschehen" nähern möchte, schliesse ich mich diesem Urteil nicht leichtfertig an.
Über Eurythmie soll Rudolf Steiner gesagt haben, sie sei nicht zu photographieren. Diese ist eine der leichtfertig kolportierten Aussagen, über die keiner die Quelle kennt, aber die immer wieder gerne wiederholt werden.
Eurythmie künstlerisch (weiter) aufzuarbeiten ist auf jeden Fall ein komisches Unterfangen: Das Gedicht (die Musik) ist der Ausgangspunkt, der künstlerisch eurythmisch bearbeitet wird. Diese Interpretation wiederum mit dem Mitteln der Kunst weiterzuarbeiten, und somit das Ausgangswerk (ohne dieses) sichtbar, sichbar zu machen, darf als fragwürdig bezeichnet werden. Aber auch spannend, wie ich finde.
Leider ist der grosse Meister nicht mehr befragbar, da es aber nicht seinen Wesen entsprach Denkblockaden zu setzen, sollte auch auf dieser Ebene Eurythmie ernst genommen werden.
Die Foto sind während einer Probe von Schüler der 12. Klasse der Waldorfschule entstanden, bei der ich dankenswerter Weise dabei sein durfte. Unter weniger idealen Bedingungen: Kaum gestaltete Bühne, viel (zuviel) farbiges Licht ohne hohe Lichtwerte, die Kamera statisch auf dem Stativ wurde nur per Fernauslöser bedient (höchste Asawerte) .
Gerne würde ich an diesem Thema intensiver arbeiten und nach einem auch photografisch idealeren Lichtraum mit Bewegung streben. Wer hierbei auf einer der vielen Ebenen mitarbeiten will, ist mir willkommen.
Kamera Pentax 20k, HDR Reihenaufnahmen a 3 Fotos.
Labels: Eckernförde, fognin, Fotos, HDR Fotos, onart, Waldorfschule Eckernförde
Montag, 22. Februar 2010
From Twitter 02-21-2010
- 09:10:11: Eiszeit im Hof. Eihe Hoffnung auf Frühling? http://flic.kr/p/7EcbU9
- 10:02:21: I uploaded a YouTube video -- Cordula Thonett - Felix macht Interview http://youtu.be/1EiJTyzw108?a
- 10:31:29: RT @krzflm: zeigt: Vorausschau http://bit.ly/9duKVb
- 17:29:27: I favorited a YouTube video -- reactable: basic demo #1 http://youtu.be/0h-RhyopUmc?a
- 17:37:37: I favorited a YouTube video -- Reactable live in Oslo http://youtu.be/ptyH_RX5Jl0?a
- 10:42:43: I uploaded a YouTube video -- Cordula was machst du da 1 http://youtu.be/vljBrxnNTw0?a
- 13:34:55: I uploaded a YouTube video -- Cordula was machst du da 2 Porträt der Puppenspielerin Cordula Thonett http://youtu.be/lrISxdcuOxU?a
- 20:27:55: I uploaded a YouTube video -- Cordula was machst Du da 3.m4v http://youtu.be/Y-CO2RwHOSM?a
- 17:38:47: Morgen (Samstag) Eckernförde Skatepark Überraschungsparty! Ab 10 Uhr Morgens. Alle sind eingeladen.
- 10:51:10: RT @krzflm: zeigt: Was ist Twitter und wofür brauche ich den Sch*&$# http://bit.ly/cCac1N
- 22:40:29: RT @krzflm: zeigt: Bilder der Geschichte http://bit.ly/aRnFj0
- 23:09:25: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - Manhattan Ein Marianne Tralau Krzflm http://youtu.be/KWnBflLRef8?a
- 12:37:09: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - zwischen Olpe und Ente 1 http://youtu.be/1sGLLG3ZzpY?a
- 16:29:32: I uploaded a YouTube video -- Tralauer-olpa nach Ente 2.m4v http://youtu.be/u1kwpStAVaM?a
- 09:28:57: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - Der Faden, das Tuch und die Wäsche1 http://youtu.be/OOn_rIWCkB0?a
- 11:37:38: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - Der Faden, das Tuch und die Wäsche2 http://youtu.be/y4-bB9QcAV4?a
- 07:50:29: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - Manhattan Ein Marianne Tralau Krzflm http://youtu.be/KWnBflLRef8?a
- 10:34:48: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - Unbeabsichtigte Kunst im öffentlichen Raum http://youtu.be/27GtR-Fg5xY?a
- 09:58:44: I uploaded a YouTube video -- Tralauer: Vorrausschau Ein Marianne Tralau Krzflm http://youtu.be/QcVQouPGP8g?a
- 18:28:38: Innenlicht. HDR Fotos von fognin http://bit.ly/c1UfXC
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Sonntag, 21. Februar 2010
Innenlicht. HDR Fotos von fognin
Vertrocknete Rose, verstaubte Papierblumen und Bettlaken. , Seitenlicht. 5er HDR mit Pentax K20
Labels: Eckernförde, fognin, Fotos, HDR Fotos, onart
Mittwoch, 17. Februar 2010
![]() |
| Winter, icy nostalgic classic version |
Labels: Eckernförde, fognin, Fotos, HDR Fotos
Samstag, 13. Februar 2010
Am Sonntag ist Ehrenamtsmesse, Eine Homage
Eine Polemik
Anruf bei einem freien (sprich selbstständigen) Journalisten: Ober er einen Artikel schreiben könne, über eine Person des öffentlichen Lebens, ca. 10 Seiten, 5 Fotos….
„Ich schreibe nur für Geld“ so die vorsichtige Antwort des Schreiberlings. „Bei uns wird alles ehrenamtlich gemacht, sogar das Jahrbuch“ kommt der Konter des Gesprächspartners, der als ehemaliger Beamter eine nennenswerte Pension sein eigen nennt. „Aber es gibt eine Aufwandentschädigung“. Der Journalist überlegt: Kein Auftrag heisst auch keine Einnahmen. Die Zeiten sind mau, längst sind seine monatlichen Verdienste unter den Satz von Hartz IV gesunken. Jeden Monat aufs Neue heisst es Bangen, ob die Miete und der Strom bezahlt werden können. Klar versucht er zu verhandeln, das Angebot der Ehrenmenschen mit Amt lautete auf 200 Euro für 10 Seiten Text mit fünf Fotos. Und der Aufwand? Zwei Gesprächstermine a eineinhalb Stunden plus jeweils eine Stunde Vorbereitung, zehn Stunden Recherche, zwei Fototermine mit insgesamt fünf Stunden, Bildbearbeitung von ca. 60 Fotos zur Auswahl, pro Bild vorsichtig geschätzte 30 Minuten. Sind rund 50 Stunden. Geht auch schneller, aber nicht besser. Der Artikel ist dabei noch nicht geschrieben, die Bänder abtippen lassen kostet auch schon fast einen dreistelligen Betrag.
Ja, 200 Euro sind viel Geld. Fast die halbe Monatsmiete, wenn man den Strom und die anderen Fixkosten einrechnet eher ein Drittel. Wie die Kamera und die Computer bezahlt wurden, dürfte hier ja egal sein? Und womit man die Versicherungen und anderen Kosten leistet, die ein selbständig arbeitender Mensch von seinem Staat aufgebrummt bekommt wohl auch? Die Ehrenämtler sind der vollen Überzeugung, dass das was sie leisten mit ihrem Jahrbuch, ihrem Verein und ihren vielen hundert Stunden unentgeltlicher Arbeit eine Bereichung für die Menschheit ist. Ist es auch, auch ich blättere gerne in ihren Büchern. Doch da, wo diese Menschen, die fast alle einen besonders gesicherten finanziellen Hintergrund haben, andere beauftragen (oder muss man hier schon erpressen sagen? Nein so böse Begriffe gibt es in der heilen Welt der sozial tätigen nicht) für sie zu arbeiten, stimmt das Konzept nicht. Natürlich zahlt dieser Verein an (akademische) Vortragsredner bei Veranstaltungen die üblichen Honorare. Diese Menschen haben den Vorzug bei ihnen nicht Mitglied zu sein, einen festen Arbeitsplatz zu haben und überhaupt nicht erpressbar zu sein. Entweder es wird anständig gezahlt oder der Herr Doktor bleibt zu Hause.
Unser Journalist hat keine Auswahl. Er muss annehmen, egal wie viel Arbeit er für unter drei Euro die Stunde zu leisten hat. Da sein Name unter dem Artikel stehen wird, kann er sich auch nicht mit oberflächlicher und schlampiger Arbeit aus der Affäre ziehen. „Scheiss Kapitalismus!“? Neinja! Die sogen. „soziale“ Marktwirtschaft funktioniert mit dem Bild einer Vollbeschäftigung, in der gut versorgte Bürger in ihrer Freizeit sinnvolles für das Gemeinwohl leisten können und sollen. Leider haben sich die Zeiten geändert. Das Heer der Arbeitslosen, die mit Garantie nie wieder einen Job finden werden, ist Legion. Hartz IV Empfänger sind besser versklavt durch Bürokratie und Amputation ihrer Würde als die lebendige Ware auf antiken Märkten. Damals wie heute ist diese Unterdrückung und Ausbeutung streng im Rahmen des Gesetzes. Aber diejenigen die solche Gesetze machen singen das hohe Lied des Ehrenamtes: Sie sind nicht betroffen und werden es nie sein. Betroffen sind Kleinunternehmer und Angestellte, die auch wenn sie heute noch einen Job ihr Eigen nennen, morgen vielleicht schon die Seiten wechseln müssen. Und dann erst mal gezwungen werden ihre Ersparnisse, die sie für die Ausbildung der Kinder sich abgerungen haben, aufzufressen. Dann sind diese sogar froh, für drei Euro die Stunde arbeiten zu dürfen. Natürlich findet das bürgerliche, durch beamtung gesicherte Mittelfeld ihre Welt in Ordnung. Sie haben ja diese Politiker auch gewählt, werden es wieder tun und sind mit sich, ihrem Ehrenamt (für das vielleicht sogar mal einen Orden gibt!) vollkommen zufrieden. Das ist eine Ehre. Ist es auch eine Ehre für den (un)genannten Verein hungern zu dürfen?(fst
Mittwoch, 10. Februar 2010
From Twitter 02-09-2010
10:43:03: I uploaded a YouTube video -- Tralauer: Bilder der Geschichte 1 Ein Marianne Tralau Krzflm http://youtu.be/9xQPnWTSqmI?a
12:23:03: I uploaded a YouTube video -- Tralauer: Bilder der Geschichte 2 Ein Marianne Tralau Krzflm 2/3 http://youtu.be/nuaZYg0e4jQ?a
14:13:31: I uploaded a YouTube video -- Tralauer: Bilder der Geschichte 3 Ein Marianne Tralau Krzflm http://youtu.be/hBCf1cpavtE?a
16:40:42: Für Krankenbetreuung wird dringend ein Zimmer in #Heide gesucht!
00:18:04: Neue icekalte fotos aus Eckernförde: http://bit.ly/aZlcS4
- 09:51:10: I uploaded a YouTube video -- Tralauer: Die Fahne Ein Marianne Tralau Krzflm http://youtu.be/3OxWOuj2jMQ?a
- 18:54:42: Kulturtipp Eckernförde 27.2. 20 Uhr: Bu im Kabuff http://bit.ly/dBbnT7
- 10:49:56: I uploaded a YouTube video -- Tralauer: Ungeziefer ein Marianne Tralau Krzflm http://youtu.be/PAgvXDea3hs?a
-
13:30:09: RT @siemers: westerwelle hat natürlich recht: wer nicht freiwillig 5.000 euro im monat verdienen will, der soll gefälligst verhungern. - 10:45:19: Alternatives Leben: Grundeinkommen statt Westerwelle.
- 16:40:44: Marianne Tralau goes Berliner Kunstverein: http://blogg.onart.in/ 19.02.10
- 17:21:52: RT @ecktowntweets: KN-Online - Blaualgensonnabendsumzug unter dem Motto „Farbe bekennen“ http://bit.ly/baRudV #de #sh eckernförde
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Dienstag, 9. Februar 2010
Onart Stipendium verliehen
Im Rahmen der Eckernförder Frühstücksbühne wurde erstmalig das
Onart Stipendium für Konsequente Kunst in Leben und Werk an Pablo Wittrock verliehen. In der Laudatio auf den jugendlichen Preisträger wurde von fognin die kreative Lebensführung von Pablo Wittrock gewürdigt, die ihn befähigt, im Sinne des Stiprendiums als onart/ig Künstler zu wirken.
http://onart.in/onartstipendiumverleihung.mp3
Labels: Eckernförde, fognin, Frühstücksbühne, Marianne Tralau, onart
Freitag, 5. Februar 2010
Das Kind, (der Freund) und K. (Wochenendgeschichte
Das Kind, (der Freund) und K.Moralische Stakkatomelodie im Alltagstrott
Labels: fognin
Preisverleihung onart Stipendium
Labels: Eckernförde, fognin, Frühstücksbühne, Kultur, onart, Tralau, Veranstaltung
Mittwoch, 3. Februar 2010
EZ: Georg Bettermann
Labels: Artikel, Ausstellung, EZ Artikel, fognin, Kultur, Museum Eckernförde
Dienstag, 2. Februar 2010
EZ: Kuttel Daddeldu an der Ostsee
Labels: EZ Artikel, fognin, SHKH
Montag, 1. Februar 2010
http://onart.in/osvp/
From Twitter 01-31-2010
- 09:43:18: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - Selbstportrait 1 von Marianne Tralau 1/3 http://youtu.be/on1c0Pjli34?a
- 11:44:40: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - Selbstportrait 2 von Marianne Tralau 2/3 http://youtu.be/9_v6IvcqqO4?a
- 12:44:32: I uploaded a YouTube video -- Tralauer - Selbstportrait 3 von Marianne Tralau 3/3 http://youtu.be/H_8oc6TvoJc?a
- 15:00:01: Estmals Onart Stipendium in Eckernförde an Pablo Wittrock verliehen http://bit.ly/cLozp2
- 09:36:40: I favorited a YouTube video -- illumination: negative http://youtu.be/Mi1xShSaGMA?a
- 08:36:50: Kiel: chiffren, 3. kieler Tage für Neue Musik startet heute http://bit.ly/a3BNmg #Kiel #NeueMusik
- 11:00:03: mal wieder etwas für die Charakterbildung http://bit.ly/c8neKi tun
- 23:29:52: Kulturflut e.V ist neu bei Facebook und braucht noch Spender/Sponsoren. Diese Kulturinitiative aus Eckernförde ist... http://bit.ly/a1Q5R9
- 10:59:50: Figurentheater im Kabuff #Eckernförde: Neue Termine etc http://bit.ly/cUWuCj
- 14:29:48: Der Norden bebt: #Karneval in #Eckernförde (#Fasching) http://bit.ly/c8xMbe
- 23:25:46: more sound http://mp3.bwveck.net/ more new #mp3
- 10:39:16: #Eckernförde Kultur Aktuell: Gerhart Bettermann - In Schwansen und der Welt zuhause http://bit.ly/dAsxBv
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Freitag, 29. Januar 2010
Das Haus Ausserhalb (Wochenendgeschichte)
Das Haus AusserhalbDalma sitz in dem Haus Ausserhalb. Dalma siniert. Manchmal, in den wenigen glücklichen Stunden ist er nicht in dem Haus Ausserhalb, dann ist bei den Menschen die er liebt oder die Menschen die ihn mögen sind bei ihm. Aber wenn der Regen gegen die schrägen Fenster seiner Hauses prasselt, der Wind durch die zahlreichen Ritzen pfeift, graue Nebel herrschen und die Dunkelheit ihren Trost verloren hat, dann sitz er in dem Haus Ausserhalb. Leidet Dalma? Ja er leidet. Manchmal glaubt er, dass der Jammer der Welt bei ihm wohnt. Dann schaut er den Jammer der Welt an, der erst eine Zimmerecke einnimmt und sich, kaum merklich aber beständig ausbreitet, um schliesslich das Haus Ausserhalb zu sein. Dann lächelt Dalma und fühlt sich ein wenig verstanden. Das verscheucht den Jammer der Welt, aber Dalma ist noch in dem Haus Ausserhalb. Dalma möchte die Welt lieben, aber er ist ja in der Welt. Denn Dalma meint sich nicht mögen zu können, er hadert mit seinen Unfähigkeiten. Jeden Morgen, wenn Dalma schlaftrunken in seinem grossen Bett liegt und der Tag ihn bemerkt, nimmt er sich vor ein guter Mensch zu sein. Natürlich weiss auch Dalma nicht, was das ist „ein guter Mensch“, aber Dalma glaubt daran, dass es möglich ist, etwas zu sein, von dem er nicht viel weiss. Und wenn er dann abends, meist betäubt von etlichen Joints und ermattet von dem unverständlichen Leben das ihn umfliesst, unter seine glatte Bettdecke kriecht, muss er bitter bekennen: „Ich war kein guter Mensch!“ Dalma spricht den Satz laut, so klar und deutlich wie er vermag. Das Haus Ausserhalb beherbergt keine Menschen ausser ihm, es scheint keinen ertragen zu können, nur Dalma. Dalma wünscht sich sehnsüchtig einen Mitbewohner der mit ihm Tränen zu tauschen vermag. Er hat noch viele unstillbare Wünsche, ausser dem, ein guter Mensch zu sein und jemanden zu haben, der mit ihm durch die Häuser des Lebens sich wandelt. Dalma denkt viel über sich nach, obwohl er nicht jung ist. Dalma baut das Haus Ausserhalb dabei. Es gibt Tage, da wächst das Haus Ausserhalb fast unermesslich. Dann droht der riesige Palast Dalma zu erschlagen, es schwankt und knarrt bedrohlich. Dann kniet Dalma fast froh nieder und bittet mit lauter Stimme: „Haus Ausserhalb nimm mich mit, wenn Deine Grösse sich polternd zusammenstürzt. Begrabe mich unter den Wänden der Hallen und zermalme mich mit Deiner harten Decke!“ Aber das Haus Ausserhalb erhört nicht Dalmas Flehen, sondern es fängt langsam an zu schrumpfen bis es Dalma wie ein Handschuh die Finger umgibt. Dann ist Dalma traurig, denn er hoffte das ihn das Haus Ausserhalb an einen anderen Ort bringen würde.
Dalma würde gerne wissen, ob andere in dem Haus Ausserhalb wohnen, wenn er nicht da ist. Wenn sich jemand ihm nähert, muss er das Haus Ausserhalb verlassen. Wenn er, wieder allein, in das Hause Ausserhalb tritt, meist mit zagenden Schritten und das Haupt gesenkt, hat es sich verändert. Es gibt andere Möbel und die dunklen Farben chargieren manchmal von einer Unbestimmtheit in eine andere. Aber er ist sich nicht sicher, seine Erinnerungen an das Haus Ausserhalb sind so unbestimmt wie seine Hoffnungen. Wenn er nicht in den Haus Ausserhalb ist und nicht bei Freunden (oder diese bei ihm) lebt er in vielen Häusern. Einige hat er gebaut, sowohl in der Spiegelwelt, wie auch in der gespiegelten Welt. Einige hat er gefunden. Sie dünken ihn die trefflicheren, auch wenn er oft es dort nicht lange aushält. Donnerstag, 28. Januar 2010
Verleihung des Onart Stipendiums im Rahmen der Frühstücksbühne
Labels: fognin, Frühstücksbühne, Kultur, onart
Montag, 25. Januar 2010
onart Videos mit Krach
natur betrachten 60 Sekunden
ein fognin onart Natur-Video
ein onart /ig projekt 2010 ø~宆 ⁄©
ein fognin onart Video
Hardcore Langweile Version
Die ultra hardcore super langweilig edit Version von Natur betrachten (60 sec)
kamera.............semjon, markus
act...................marianne, semjon
sound...............fognin
#Grüsse an greenscreen in Eckernförde#
es git auch eine kurzversion - die ist ganz anders
ein onart /ig projekt 2010 ø~宆 ⁄©
Freitag, 22. Januar 2010
onart /ig stiftet Stipendium
Heute wurde die Stiftungsurkunde mit der die onart /ig ein Stpendium auslobt feierlich unterzeichnet.
Folgender Text steht in der Urkunde:
Hiermit stiften die Mitglieder der onart /ig
Markus Feuerstack und Marianne Tralau
das
onart Stipendium
für Konsequente Kunst in Leben und Werk
Das Stipendium wird unregelmässig bei Bedarf an Menschen verliehen, die eigenständig ohne äussere Beeinflussung ihr Leben oder ihre Werke künstlerisch entwickeln. Im Sinne der Interessengemeinschaft onart ist es wesentlich, dass kommerzielle Ausrichtung oder Interesse an der Wirkung für andere ausgeschlossen werden können.
„Onanistische Kunst“ bemüht sich, die Werke ausschließlich nach den originären Interessen des Schöpfers zu entwickeln und distanziert sich ausdrücklich von jeder Wirkung die Rücksicht auf Publikum oder Verkauf etc. nimmt.
Die Stipendiaten werden in diesem Sinne entweder für ihre Lebensführung oder für Werke ausgezeichnet. Sie sind damit im Sinne des Stiftungsrates Künstler.
Das Stipendium umfasst:
eine Urkunde
Verleihung der Urkunde und des Stipendiums
das Recht sich als Mitglied der onart /ig zu bezeichnen (zB. Als Namenszusatz)
ein Arbeitsessen
Aufnahme in den Stiftungsrat (der nächste Stipendium vergibt)
Der Stipendiat verpflichtet sich, das Stipendium in seiner Vita (Lebenslauf etc. zu erwähnen)
Der Stiftungsrat entscheidet im Konsens.
21.01.2010 Eckernförde
Unterschrift Markus Feuerstack, Marianne Tralau
Labels: Eckernförde, fognin, Frühstücksbühne, Marianne Tralau, onart
Montag, 18. Januar 2010
fognin on art
fognin ist onartig
onart ( ø~宆) steht für "onanistische Kunst". Kunst die nichts weiter will, als ihrem Schöpfer zu dienen. Also mir, wenn ich sie gestalte. "Kunst an und für mich".
Ich glaube nicht an Publikum
Meine Erfahrungen mit Ausstellungen sind seltsame. Ich habe drei Einzelausstellungen gemacht, und mich an einigen Gemeinschaftsausstellungen beteiligt. (Als Photograph). Abgesehen, dass sich nur meine Bilder ausstellen lassen, alles andere Probleme bereitet, wenn es an die Wand soll, - was soll das Publikum mit meiner Kunst? Einigen gefällt einiges, anderen nicht. Schön: das ist nicht meine Sache. Weiterhelfen kann mir ein Urteil nicht, jedenfalls nicht von Menschen, die sich selber aussuchen. Interessante Kritiker, an deren Urteil mir etwas liegt, laufen mir nicht zu. Ich muss sie suchen und fragen. Anstrengende Sache, die sich meist lohnt.
Die Bilder (bleiben wir mal beim Photographen, das ist einfacher) die ich mache, verkaufen sich nicht. Einmal habe ich es ernsthaft versucht. Abgesehen davon, dass ich Probleme habe, wenn andere an meinen Werken mehr verdienen als ich, letztlich kann ich mit den Einnahmen kaum die Materialkosten decken, schon gar nicht die benötigte Technik. Für mich lohnen sich Ausstellungen mit Bilder an den Wänden nicht,- warum soll ich daran teilnehmen?
Soll ich jetzt nur im „stillen Kämmerlein“ werkeln? Nein! Gerne stell ich da, wo meine Kosten gering sind (Internet, an meinen eigenen Wänden, etc.) aus. Wen es erfreut, der soll sich freuen. Wer Geschäfte machen will, kann das gerne auch – wenn ich zustimme.
Wichtig ist für mich, das die künstlerische Entwicklung voran geht. Da ich keine Auftraggeber habe und kaum Kritiker, muss ich meine Ziele in mir finden. Ich arbeite hart daran. Und ich glaube zwar nicht an Publikum, aber ich glaube daran:
Kunst entwickelt die Welt.
Sozial, ästhetisch und auf vielen Ebenen. Am wenigsten dort, wo es sich materiell ausbildet. Viele Kollegen arbeiten mit ihren kreativen Fähigkeiten – sagen wir es ganz naiv – an einer besseren Welt. Je weniger diese Mitgestalter Rücksichten nehmen müssen, um so konsequenter können ihre Werke werden. Gut für sie. Gut für mich, denn ihnen verdanke ich meine Schulung.
Ein Netzwerk für sich selbstverpflichtete Kunst
Kreative Werke, die aus dem kompromisslosen Bemühen um Entwicklung entstehen, haben es sicher materiell schwerer, als solche, die für das Publikum geschaffen wurden. Kreative, die mit mir sich bemühen wollen, Konsequent an „sich selbst verpflichteter Kunst“ zu arbeiten, begrüsse ich gerne in der „Interessengemeinschaft für onanistische Kunst“ kurz
onart / ig (ø~宆 ⁄©)
also
fognin onart /ig
ƒø©~⁄~ ø~宆 ⁄©
(Die pseudophonetische Schrift ist reiner Spielkram, gefällt mir allerdings ausgesprochen gut!)
Danke an Marianne, für die Entwicklung.
Danke an SIEMERS für die Begriffskurzfassung!
Labels: fognin, Fotos, Gestaltung, Kultur, onart
































